Wissenschaftliche Forschung zur Hochsensibilität: Ist sie anerkannt?

Inhaltsverzeichnis

Eine Teilnehmerin erzählt dir begeistert von ihrem Aha-Erlebnis: Endlich hat ihr Erleben einen Namen. Am nächsten Tag liest du einen Zeitungsartikel, der Hochsensibilität als Modewort abtut. Wem sollst du glauben? Und ist Hochsensibilität überhaupt wissenschaftlich belegt?

In diesem Beitrag bekommst du einen Überblick über die Wissenschaft und Forschung zur Hochsensibilität: wie das Modell entstanden ist, welche vier grundlegenden Merkmale Elaine Aron beschreibt, was Studien bis heute zeigen, welche Kritik es gibt und warum ich das Modell trotzdem für sehr sinnvoll halte.

Ich lade dich ein, dir ein eigenes Bild vom Stand der Forschung zu machen. Schauen wir uns das der Reihe nach an.

Kurz gesagt: Hochsensibilität und Wissenschaft

Hochsensibilität, in der Forschung Sensory Processing Sensitivity genannt, ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das die US-amerikanische Psychologin Elaine Aron Mitte der 1990er Jahre beschrieben hat. Seitdem ist es Gegenstand zahlreicher Studien. Belegt sind unter anderem ein zuverlässiger Fragebogen, eine stärkere Aktivität in Hirnregionen für Aufmerksamkeit und Empathie, eine teilweise genetische Grundlage und die Einteilung in etwa drei Gruppen unterschiedlicher Sensibilität. Hochsensibilität ist keine psychische Störung und keine Diagnose, sie steht weder im ICD noch im DSM. In der Persönlichkeitspsychologie ist das Merkmal als Forschungsgegenstand anerkannt. Offen und umstritten sind unter anderem die genaue Struktur des Merkmals und seine Abgrenzung zu verwandten Eigenschaften wie Neurotizismus.

Sensory Processing Sensitivity: Hochsensibilität aus Sicht der Wissenschaft

Hochsensibilität ist ein psychologisches Modell, das Mitte der 1990er Jahre von Elaine Aron entwickelt wurde. 1996 erschien ihr Buch „The Highly Sensitive Person: How to Thrive When the World Overwhelms You“, ein Jahr später die grundlegende Studie mit Arthur Aron im Journal of Personality and Social Psychology. Dort wird der Begriff Sensory Processing Sensitivity eingeführt. Hochsensibilität wurde damit in die Welt der Wissenschaft eingeführt.

Solche Modelle dienen dazu, Verhaltensweisen und Eigenschaften zu bündeln, um sie dadurch versteh- und handhabbarer zu machen. Aron beschreibt in ihrer Arbeit vier grundlegende Merkmale, die nach ihren Forschungen die Basis der Hochsensibilität ausmachen.

In der Pathologie wird zur Diagnose von Krankheitsbildern ebenfalls das Vorkommen bestimmter Verhaltensweisen und Symptome als Grundlage genommen, um festzustellen, ob eine psychische Krankheit vorliegt. Aron betont in ihrer Arbeit, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist. Sie beschreibt sie als angeborene Charakterausprägung, die eine große Bereicherung sein kann und einen wichtigen evolutionären Sinn hat. Mehr dazu findest du im Beitrag Hochsensibilität und Evolution.

Die vier grundlegenden Merkmale der Hochsensibilität

Laut Aron gibt es vier Hauptmerkmale, welche die Basis einer Hochsensibilität bilden. Im Englischen werden sie mit der Abkürzung DOES zusammengefasst: Depth of processing, Overstimulation, Emotional reactivity and Empathy und Sensitivity to subtle stimuli. Jedes dieser Merkmale beschreibt eine typische Eigenschaft hochsensibler Personen.

1. Die tiefe Verarbeitung von Informationen

HSP, das steht für hochsensible Personen, verarbeiten Informationen sehr vernetzt und gleichzeitig auf vielen verschiedenen Ebenen. Bei ihren Überlegungen beziehen sie unter anderem Erfahrungen der Vergangenheit und die Auswirkungen auf die Zukunft mit ein. Sie können besonders gut auch Zusammenhänge erkennen, die nicht offensichtlich sind, und dadurch neue kreative Lösungsmöglichkeiten entwickeln.

2. Eine leichtere Überreizbarkeit des Nervensystems

Hochsensible reagieren schneller auf Reize als durchschnittlich sensible Menschen. Zusätzlich nehmen sie mehr Reize gleichzeitig wahr, weil bei ihnen die Filterung von Reizen schwächer eingestellt ist und sie Eindrücke gründlicher verarbeiten. Hierbei besteht die Gefahr der Überreizung. Zum Glück sind Hochsensible als Gegenzug dazu mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet, um sich selbst zu beruhigen. Leider sind diese Fähigkeiten bei Menschen, die sehr unter ihrer Hochsensibilität leiden, durch ungünstige Erfahrungen in der Kindheit häufig nicht so aktiv. Wie diese Fähigkeiten hilfreich aktiviert werden können, ist Inhalt meiner Seminare. Mehr dazu liest du im Beitrag Hochsensibles Nervensystem.

3. Eine starke Gefühlswelt und Empathie

HSP erleben ihre Gefühlswelt in allen Facetten. Von „himmelhoch jauchzend“ bis „zu Tode betrübt“, und das gilt in beide Richtungen und innerhalb von Sekunden. Das gesamte Gefühlsspektrum steht ihnen offen. Dieses zeigt sich auch in einem besonders ausgeprägten Mitgefühl.

4. Stark empfänglich auch für subtile Reize

Hochsensible Menschen nehmen Feinheiten wahr, die anderen entgehen: eine leichte Veränderung im Tonfall, einen feinen Geruch, eine kleine Umstellung im Raum. Diese Wahrnehmungsfähigkeit betrifft alle Sinneskanäle.

Das waren die vier Grundmerkmale, die für Aron die Hochsensibilität ausmachen. In ihrem Buch ergänzt Aron ihr Modell noch mit vielen weiteren Merkmalen der Hochsensibilität.

Hochsensibilität oder Folge eines Traumas?

Bei einer oberflächlichen Betrachtung sind diese vier Punkte sehr vergleichbar mit den Folgen einer Schädigung des Nervensystems, weshalb Kritiker die Hochsensibilität zum Beispiel als Folge eines Entwicklungstraumas sehen.

Bei genauerer Betrachtung gibt es hier allerdings große Unterschiede. Hochsensible haben besondere Fähigkeiten, die sie eher resilient machen, als Ausgleich für die gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeit. Wie du beides unterscheiden kannst, beschreibe ich im Beitrag Trauma und Hochsensibilität unterscheiden.

Warum wird die Hochsensibilität von manchen als starke Last empfunden?

Wird die Hochsensibilität als große Last empfunden, gibt das nach meiner Erfahrung einen Hinweis auf eine fehlende Fähigkeit der Selbstregulation und/oder eine Störung des Bindungs- oder Nervensystems. Die Hochsensibilität an sich ist dafür selten die Ursache. Häufig liegt der Ursprung darin, wie früher mit der Sensibilität umgegangen wurde, etwa wenn sie nicht angenommen, ständig infrage gestellt oder beschämt wurde. Auch ein Entwicklungstrauma kann dahinterstehen.

Genaues Hinschauen erspart viel Leid!

Hier ist es wichtig, genau zu schauen, in welchem Bereich die Schwierigkeiten auftreten, um ein positives Erleben mit der Hochsensibilität zu ermöglichen oder auch eine Hochsensibilität auszuschließen, damit die Menschen die für sie passende Unterstützung bekommen können.

Für viele Menschen ist die Kenntnis über ihre Hochsensibilität eine unheimliche Erleichterung, weil sie sich dadurch besser verstehen und annehmen können. Bei einer Fehleinschätzung bei durchschnittlich sensiblen Menschen kann sich das aber ins Gegenteil umkehren, da sie daran verzweifeln, dass es für sie keine positive Verbesserung gibt. Sie benötigen einfach eine ganz andere Herangehensweise, damit ihr Leben leichter werden kann. Eine erste Einschätzung gibt dir mein Test zur Hochsensibilität für Erwachsene.

Stand der Forschung: Gehirn, genetische Grundlagen, Messbarkeit

Seit der ersten Studie von 1997 ist die wissenschaftliche Forschung zum Thema Hochsensibilität stark gewachsen. Neuere Studien beziehen sich in der Regel auf Teilaspekte, weil die Auswirkungen der Hochsensibilität so verschiedene Bereiche erfassen. Davon gibt es inzwischen einige gut belegte:

  • Messbarkeit: Die Skala von Elaine Aron, der HSP-Fragebogen, misst das Merkmal zuverlässig und wird international in Studien eingesetzt.
  • Gehirn: Die Forschung zeigt, dass hochsensible Menschen stark auf emotionale Reize reagieren. Studien mit funktioneller Magnetresonanztomografie zeigen bei hochsensiblen Personen eine signifikant höhere Aktivität in Gehirnregionen für Aufmerksamkeit, Handlungsplanung und Empathie, etwa beim Betrachten feiner Veränderungen in Bildern (Jagiellowicz 2011) oder von Gesichtern mit emotionalem Ausdruck (Acevedo 2014).
  • Vererbung: Eine Zwillingsstudie von Assary und Kollegen fand, dass Umweltsensibilität zu etwa 47 Prozent genetisch bedingt ist. Eine Studie von Chen und Kollegen aus dem Jahr 2011 brachte die Persönlichkeitseigenschaft zudem mit Genvarianten des Dopamin-Systems in Verbindung. Mehr dazu im Beitrag Ist Hochsensibilität vererbbar?
  • Drei Gruppen: Francesca Lionetti und Kollegen fanden 2018 drei Gruppen: etwa 29 Prozent gering, 40 Prozent mittel und 31 Prozent hoch sensible Menschen, bildhaft Löwenzahn, Tulpe und Orchidee.
  • Umweltempfänglichkeit: Hochsensible reagieren stärker auf ungünstige, aber auch auf günstige Bedingungen. Michael Pluess fasst diese Ansprechbarkeit auf die Umwelt unter dem Begriff Environmental Sensitivity, auf Deutsch Umweltsensitivität, zusammen.

Ist Hochsensibilität als Persönlichkeitsmerkmal anerkannt?

Als Persönlichkeitsmerkmal ist Hochsensibilität in der Forschung anerkannt: Es gibt hunderte Studien, Übersichtsarbeiten und Forschungsgruppen, im deutschsprachigen Raum etwa die von Professor Philipp Yorck Herzberg an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Die Psychologin Corina Greven hat mit Kollegen 2019 eine kritische Übersichtsarbeit veröffentlicht, die den Stand der Forschung zusammenfasst und offene Fragen benennt.

Die Erforschung von Hochsensibilität ist damit zu einer eigenständigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung geworden, die das Erleben von hochsensiblen Menschen ernst nimmt. Hochsensibilität ist aber keine psychische Störung und keine medizinische Diagnose. Sie steht weder im Diagnosehandbuch ICD der Weltgesundheitsorganisation noch im amerikanischen DSM. Das ist auch richtig so, denn es handelt sich um eine Variante des Normalen.

Kritik an der Hochsensibilitäts-Forschung

Zu einer ehrlichen Darstellung gehört auch die Kritik. Diskutiert werden vor allem drei Punkte:

  • Die Struktur des Fragebogens: Studien, etwa von Smolewska und Kollegen 2006, fanden mehrere Unterfaktoren (leichte Erregbarkeit, niedrige Reizschwelle, ästhetische Empfindsamkeit). Ob Hochsensibilität ein einheitliches Merkmal ist, wird deshalb diskutiert.
  • Die Überschneidung mit Neurotizismus: Teile des Fragebogens hängen mit emotionaler Labilität zusammen. Die Forschung versucht, beides sauber zu trennen.
  • Die Popularität: Viele Aussagen im Internet gehen weit über die Studienlage hinaus. Eine abschließende Gesamtbewertung steht noch aus.

Diese Problematik findet man auch bei anderen psychologischen Konzepten, die sehr wirkungsvoll in der Psychologie und Pädagogik genutzt werden, auch wenn sie noch nicht in allen Teilen wissenschaftlich belegt sind.

Hochsensibilität in der Forschung auf einen Blick

Die Übersicht fasst zusammen, was als gut belegt gilt und was noch offen ist.

FrageStand der ForschungWichtige Quelle
Lässt sich Hochsensibilität messen?ja, mit dem HSP-FragebogenAron und Aron 1997
Zeigt sich Hochsensibilität im Gehirn?ja, stärkere Aktivität in Regionen für Aufmerksamkeit und EmpathieJagiellowicz 2011, Acevedo 2014
Ist sie vererbbar?teilweise, etwa 47 ProzentAssary 2021
Wie viele Menschen sind betroffen?etwa 15 bis 20 Prozent nach Aron, etwa 30 Prozent nach neueren StudienAron 1996, Lionetti 2018
Ist sie eine Krankheit?nein, ein PersönlichkeitsmerkmalGreven 2019
Ist das Merkmal einheitlich?umstritten, mehrere UnterfaktorenSmolewska 2006

Ist das Modell der Hochsensibilität sinnvoll?

Ja, absolut.

Ich erlebe es tagtäglich in meiner Arbeit, was es für ein großes Geschenk für die Menschen ist, wenn sie erkennen, dass ihr Erleben einen Namen trägt. Dass das Anderssein einen tieferen Sinn hat und so viele Dinge einen neuen, sinnvollen Zusammenhang bekommen.

Ein weiterer Punkt ist, dass sie erkennen, dass sie nicht allein sind. Immerhin sind laut Aron 15 bis 20 Prozent der Menschen hochsensibel, und sie können es kaum fassen, wenn andere Teilnehmer ihr Erleben schildern und es klingt, als würde jemand über sie selbst erzählen.

Nach meinen Beobachtungen ist die grundlegende Persönlichkeitsstruktur bei allen Hochsensiblen verblüffend ähnlich. Für viele wird aus dem Gefühl der Andersartigkeit auf einmal ein „Wir“, und im Zusammenhang betrachtet stehen einzelne Merkmale auf einmal in einem anderen, positiven Licht da. Ich mache nach meinen Seminaren immer eine Feedbackrunde. Schon häufiger habe ich es erlebt, dass Teilnehmer so berührt waren, dass sie gar nichts sagen konnten. Sie sind dann ganz überwältigt von ihrem neuen Selbstverständnis. Bis heute hat mir jeder von denen im Nachhinein eine Mail geschrieben, um sich zu erklären. Auch ein typisches Merkmal von Hochsensiblen. Ihnen ist wichtig, dass ihr Verhalten nicht falsch interpretiert wird, eventuell als Abwertung gedeutet werden kann und sie dadurch vielleicht jemanden ungewollt verletzen.

Teilnehmer, die ich im Nachhinein treffe, sprechen mich an und sind so dankbar. Sie berichten, dass sich durch meinen dreistündigen Vortrag ihr ganzes Leben und Erleben total ins Positive gedreht hat.

Das verdanken sie der Pionierleistung von Elaine Aron, mein Verdienst ist es nicht. Ihr Modell bereichert und unterstützt so viele Menschen dabei, sich selbst besser zu verstehen und annehmen zu können. Es bringt so viel Gutes in die Welt, da ist es mir persönlich eigentlich relativ egal, ob die Hochsensibilität abschließend in allen Teilen von der Forschung bestätigt wird.

Du darfst deinem eigenen Erleben vertrauen. Die Forschung liefert dir dazu inzwischen viele gute Argumente.

Umgang mit Hochsensibilität: erkennen und verstehen

Du möchtest tiefer einsteigen? In meinem Online-Kurs Hochsensibilität erkennen und verstehen lernst du deine Hochsensibilität Schritt für Schritt kennen. Einen Überblick über alle Lebensbereiche findest du auf meiner Seite Hochsensibilität: Was sie mit deinem Leben macht.

Häufige Fragen zu Hochsensibilität und Wissenschaft

Ist Hochsensibilität wissenschaftlich anerkannt?

Als Persönlichkeitsmerkmal ja. Unter dem Begriff Sensory Processing Sensitivity gibt es seit 1997 zahlreiche Studien, Übersichtsarbeiten und Forschungsgruppen. Eine medizinische Diagnose ist Hochsensibilität nicht, sie steht weder im ICD noch im DSM.

Ist Hochsensibilität bewiesen?

Mehrere Teilaspekte sind gut belegt: die Messbarkeit mit dem HSP-Fragebogen, Unterschiede in der Gehirnaktivität und eine teilweise genetische Grundlage. Offen ist, ob es sich um ein einheitliches Merkmal handelt und wie es sich genau von verwandten Eigenschaften abgrenzt.

Wer hat die Hochsensibilität erforscht?

Begründet hat die Forschung die US-amerikanische Psychologin Elaine Aron gemeinsam mit Arthur Aron. Weitere wichtige Forscher sind unter anderem Bianca Acevedo, Michael Pluess, Corina Greven, Francesca Lionetti und im deutschsprachigen Raum Philipp Yorck Herzberg.

Was bedeutet Sensory Processing Sensitivity?

Sensory Processing Sensitivity ist der Fachbegriff für Hochsensibilität. Er beschreibt eine tiefere Verarbeitung von Reizen, leichtere Überreizbarkeit, starke emotionale Reaktionen und Empathie sowie eine hohe Empfänglichkeit für subtile Reize.

Ist Hochsensibilität eine psychische Störung?

Nein. Hochsensibilität ist keine psychische Störung. Sie ist ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Leidet jemand stark, lohnt es sich zu prüfen, ob zusätzlich belastende Erfahrungen oder andere Ursachen dahinterstehen.

Wie viele Menschen sind hochsensibel?

Nach Elaine Aron etwa 15 bis 20 Prozent, also etwa jeder Fünfte bis Sechste. Eine Studie von Lionetti und Kollegen aus dem Jahr 2018 ordnet etwa 30 Prozent der Menschen der hoch sensiblen Gruppe zu.

Ist Hochsensibilität vererbbar?

Teilweise. Eine Zwillingsstudie von Assary und Kollegen aus dem Jahr 2021 schätzt den genetischen Anteil an der Umweltsensibilität auf etwa 47 Prozent. Der Rest hängt mit Umwelteinflüssen und Erfahrungen zusammen.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Acevedo, B. P. u. a. (2014): The highly sensitive brain: an fMRI study of sensory processing sensitivity and response to others‘ emotions. Brain and Behavior, 4(4), 580 bis 594.
  • Aron, E. N. (1996): The Highly Sensitive Person: How to Thrive When the World Overwhelms You. Broadway Books, New York.
  • Aron, E. N. und Aron, A. (1997): Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology, 73(2), 345 bis 368.
  • Assary, E. u. a. (2021): Genetic architecture of Environmental Sensitivity reflects multiple heritable components: a twin study with adolescents. Molecular Psychiatry, 26, 4896 bis 4904.
  • Greven, C. U. u. a. (2019): Sensory Processing Sensitivity in the context of Environmental Sensitivity: A critical review and development of research agenda. Neuroscience and Biobehavioral Reviews, 98, 287 bis 305.
  • Jagiellowicz, J. u. a. (2011): The trait of sensory processing sensitivity and neural responses to changes in visual scenes. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 6(1), 38 bis 47.
  • Lionetti, F. u. a. (2018): Dandelions, tulips and orchids: evidence for the existence of low-sensitive, medium-sensitive and high-sensitive individuals. Translational Psychiatry, 8, 24.
  • Smolewska, K. A., McCabe, S. B. und Woody, E. Z. (2006): A psychometric evaluation of the Highly Sensitive Person Scale. Personality and Individual Differences, 40(6), 1269 bis 1279.

Über die Autorin

Sandra Quedenbaum, Coach für Hochsensible

Sandra Quedenbaum arbeitet seit über zwanzig Jahren mit hochsensiblen Menschen und bildet seit fast 20 Jahren Coaches aus. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, ausgebildete Lehrtrainerin, selbst hochsensibel und begleitet ihre Kunden im Einzelcoaching, in Online-Kursen und in der Ausbildung zum HSP-Coach. Ihr Ansatz ist körperorientiert und traumasensibel.

E-Book Hochsensibilität verstehen von Sandra Quedenbaum, Vorschau auf Laptop, Tablet und Smartphone

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