Traumasensibles Coaching für Hochsensible: Was wirklich anders ist

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Vielleicht kennst du das: Du hattest schon einmal ein Coaching. Der Coach war freundlich, die Methode hatte einen Namen, am Ende gab es einen Plan. Und trotzdem ist wenig davon geblieben. Vielleicht warst du nach der Sitzung erschöpfter als davor. Vielleicht hattest du das Gefühl, du müsstest dich erst einmal erklären, bevor es überhaupt losgehen kann. Das liegt nicht an dir. Es liegt daran, dass Coaching, so wie es meist gelernt und angeboten wird, für durchschnittlich sensible Menschen entwickelt wurde. Hochsensible Menschen nehmen Reize feiner wahr, verarbeiten sie tiefer und brauchen dafür mehr Zeit. Und viele von ihnen tragen alte Verletzungen in sich, ohne das zu wissen. Wer beides im Coaching nicht berücksichtigt, arbeitet an der Person vorbei.

Seit über zwanzig Jahren begleite ich hochsensible Menschen, ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, und ich bin selbst hochsensibel. Auf dieser Seite beschreibe ich, was ein traumasensibles Coaching für hochsensible Menschen von einem Coaching für durchschnittlich Sensible unterscheidet. Für dich als Kunde, damit du weißt, worauf du achten kannst. Und für dich, wenn du selbst hochsensible Menschen begleiten möchtest, weil genau diese Unterschiede der Kern meiner Ausbildung zum HSP Coach sind.

Kurz gesagt

Traumasensibles Coaching für Hochsensible ist ein Coaching, das zwei Dinge zugleich berücksichtigt: die angeborene Hochsensibilität eines Menschen und die Möglichkeit, dass er alte Verletzungen in sich trägt, ohne sie als Trauma zu kennen. Es arbeitet körperorientiert, beginnt beim Zustand des Nervensystems statt beim Ziel, dosiert Tempo und Menge so, dass Veränderung nachwirken kann, und kennt die Grenze zur Therapie. Es behandelt keine Traumata, erkennt aber, wann ein Trauma im Raum steht. Genau das unterscheidet es von einem Coaching für durchschnittlich sensible Menschen, das auf Aktivierung, Tempo und Konfrontation setzt.

Warum Coaching nach Standard bei Hochsensiblen oft ins Leere läuft

Die meisten Coaching-Ansätze setzen auf Aktivierung: klare Ziele, schnelle Schritte, ein bisschen Druck, damit etwas in Bewegung kommt. Für viele Menschen funktioniert das gut. Bei Hochsensiblen erreicht es häufig das Gegenteil. Etwa 15 bis 20 Prozent der Menschen sind hochsensible Personen. Die amerikanische Psychologin Elaine Aron hat dieses Persönlichkeitsmerkmal beschrieben: Äußere Reize werden weniger gefiltert, das Nervensystem gerät schneller in Übererregung, und die Verarbeitung von Eindrücken braucht mehr Zeit. Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern eine Wesensart, und sie bringt neben der Empfindsamkeit auch eine besondere Wahrnehmungsfähigkeit und Feinfühligkeit mit sich.

Ein hochsensibler Mensch, der ohnehin überreizt in eine Sitzung kommt, kann keine neue Perspektive aufnehmen. Er kann höchstens so tun, weil er gelernt hat, zu funktionieren. Die Ziele werden formuliert, der Plan wird geschrieben, und zu Hause fällt alles zusammen, weil das Nervensystem nie mitgekommen ist. Coaching für Hochsensible beginnt deshalb an einer anderen Stelle, und es braucht eine Haltung, die die meisten Coaching-Ausbildungen nicht vermitteln: Traumasensibilität.

Was traumasensibles Coaching für Hochsensible bedeutet

Hochsensibilität und Trauma werden oft verwechselt, und beides kann sich ähnlich anfühlen. Hochsensibilität ist eine Veranlagung, die schon immer da war und sich in allen Lebensbereichen zeigt, auch in guten Zeiten. Ein Trauma ist eine Verletzung, die nach belastenden Erfahrungen entsteht und oft Angst, Schutzverhalten und ein starkes Kontrollbedürfnis mit sich bringt. Beides kann zusammen auftreten. Viele hochsensible Menschen tragen Verletzungen aus emotionaler Vernachlässigung, ständiger Überforderung, einem Bindungstrauma in der Kindheit oder anderen schwierigen Lebenssituationen in sich, ohne das jemals als Trauma benannt zu haben. Sie halten sich einfach für zu empfindlich. Und weil Hochsensible Erfahrungen tiefer verarbeiten, wirken solche Verletzungen bei ihnen oft stärker und länger nach.

Traumasensibles Coaching bedeutet nicht, dass im Coaching Traumata behandelt werden. Flashbacks, dissoziative Zustände, Angststörungen oder eine posttraumatische Belastungsstörung gehören in therapeutische Hände. Es bedeutet, dass der Coach weiß, woran er Traumafolgen erkennt, und seine Arbeit danach ausrichtet: kein Drängen, keine Konfrontation, keine Übung, die einen Menschen in etwas hineinführt, aus dem er allein nicht wieder herausfindet. Er achtet darauf, wie der Körper reagiert, er hält das Tempo so, dass das Nervensystem mitkommt, und er sorgt dafür, dass der Kunde jederzeit die Kontrolle über den Prozess behält. Wer als Coach nicht unterscheiden kann, ob er gerade eine hochsensible Wahrnehmung oder eine alte Verletzung vor sich hat, kann mit den besten Absichten Schaden anrichten.

Genau deshalb arbeite ich als Coach mit dem Hintergrund einer Heilpraktikerin für Psychotherapie. Diese Doppelung erlaubt mir, hinzuschauen, was deine Empfindsamkeit auslöst, und mit dir zu klären, welche Form der Unterstützung für dich die richtige ist. Wenn du dich fragst, ob du hochsensibel bist, traumatisiert oder beides, findest du in meinen Beiträgen zu Hochsensibilität und Trauma und zum Unterschied zwischen Schocktrauma und Entwicklungstrauma eine erste Orientierung.

Die fachliche Ebene: Körper, Hochsensibilität und Trauma zusammen denken

Traumasensibles Coaching für Hochsensible basiert auf einem körperorientierten Ansatz. Der Körper zeigt, was das Nervensystem gerade tut, lange bevor der Verstand es benennen kann, und deshalb ist er im Coaching der verlässlichste Wegweiser. Gleichzeitig muss der Coach das Konzept der Hochsensibilität vollständig erfasst haben. Das Thema Hochsensibilität lässt sich nicht in einer Sitzung abhandeln. Sie wirkt auf unzähligen Ebenen im Leben eines Menschen: in der Wahrnehmung, in den Beziehungen, im Beruf, im Körper, in der Art, wie Entscheidungen getroffen und Konflikte erlebt werden.

Das Entscheidende ist die Verbindung. Ein hochsensibler Mensch, der zusätzlich eine Traumatisierung im Gepäck hat, braucht etwas anderes als ein einfaches Coaching für Hochsensible, und er braucht auch etwas anderes als eine reine Traumatherapie. Er braucht beides zusammen gedacht. Für ihn ist es zum einen wichtig, die eigene Hochsensibilität verstehen zu lernen, weil dieses Verständnis das Selbstwertgefühl stärken kann: Er ist nicht falsch, er ist anders gebaut. Zum anderen ist das Nervensystem eines Hochsensiblen mit Trauma im Gepäck viel anfälliger für Einflüsse von außen als das eines Hochsensiblen ohne diese Verletzung. Wer nur eines von beiden im Blick hat, übersieht die Hälfte, und genau das erleben traumatisierte Hochsensible in gewöhnlichen Coachings immer wieder.

Deshalb muss ein Coach für Hochsensible erkennen und professionell trennen können: Was an dem, was der Kunde erlebt, sind Auswirkungen seiner Hochsensibilität, und was sind Traumafolgen? Nur mit dieser Unterscheidung kann er seinen Kunden angemessen unterstützen, an der richtigen Stelle stärken und dort, wo es nötig ist, an eine Therapie weiterleiten, statt das eine mit dem anderen zu verwechseln.

Die Traumasensibilität und diese Verbindung sind die Grundlage. Darauf bauen vier weitere Unterschiede auf, die ein Coaching für Hochsensible von einem gewöhnlichen Coaching trennen.

Erst das Nervensystem, dann das Ziel

Der erste Unterschied ist die Reihenfolge. Bevor wir über Ziele, Entscheidungen oder Veränderungen sprechen, schauen wir, in welchem Zustand sich dein Nervensystem gerade befindet. Das ist keine Nebensache, sondern der Ausgangspunkt für alles Weitere. Ein Nervensystem kann ruhig und verbunden sein, dann ist Lernen und Verändern möglich. Es kann in Übererregung stehen: Herzklopfen, Grübelschleifen, das Gefühl, dass alles zu viel ist. Und es kann in den Rückzug gegangen sein: Erschöpfung, Leere, das Gefühl, nichts mehr zu spüren. Jeder dieser Zustände braucht etwas anderes. Wer den Zustand kennt, weiß, was der Kunde in diesem Moment wirklich braucht, und wer ihn übersieht, arbeitet ins Leere. Solange das System auf Alarm steht oder abgeschaltet hat, ist jede Zielarbeit vergeblich, weil ein Nervensystem in diesem Zustand nicht lernen kann. Es kann nur abwehren, aushalten oder sich zurückziehen.

Deshalb gehört zu einem Coaching für Hochsensible immer die Selbstregulation: Wege, wie du aus der Überreizung wieder herauskommst, wie du erkennst, was dich überfordert, und wie du früher gegensteuerst. Dazu gehören Ruhephasen, die du dir bewusst nimmst, einfache Achtsamkeitsübungen für den Alltag und eine Stressbewältigung, die zu deinem Nervensystem passt statt zu einem Lehrbuch. Wer das vertiefen möchte, findet in meinem Seminar Live up, Stressmanagement für Hochsensible einen ganzen Kurs dazu. Selbstregulation und Selbstfürsorge sind bei Hochsensiblen keine Zusatzthemen, sie sind die Grundlage. Erst wenn du wieder bei dir bist, entsteht Raum für das, was du eigentlich verändern willst. In meinen Beiträgen über die Überreizung des Nervensystems und den Dauerstress durch Cortisol kannst du nachlesen, was dabei im Körper passiert.

Dosis und Tempo

Der zweite Unterschied betrifft die Menge. Hochsensible Menschen verarbeiten tiefer, und das braucht Zeit. Eine einzige gute Frage kann bei einem hochsensiblen Menschen tagelang nachwirken. Wer in einer Coaching-Sitzung fünf Methoden anwendet, überfordert ihn nicht nur, er nimmt der Veränderung auch die Kraft. Im Coaching für Hochsensible sind die Schritte kleiner, die Pausen bewusster, und es gibt Zeit zum Nachwirken zwischen den Terminen.

Eine Kundin hat das so beschrieben:

Liebe Frau Sandra Quedenbaum, auch mit Abstand zu unserem Termin sind Sie nach wie vor, immer mal wieder in meinem Kopf, denn es war für mich ein offensichtlich wichtiger Termin, denn die Nachwirkungen waren noch Tage und Wochen später zu spüren. Mit großer Dankbarkeit denke ich daran, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben.

Regine Javeck

Genau das ist gemeint. Ein Termin, der Wochen nachwirkt, ist bei Hochsensiblen kein Zufall, sondern das Ergebnis der richtigen Dosis.

Tiefe statt Menge

Der dritte Unterschied liegt in der Art des Zuhörens. Hochsensible Menschen brauchen im Coaching nicht mehr Input, sondern mehr Raum für Bedeutung. Sie nehmen die Stimmung des Coaches wahr, jede Ungeduld, jede vorgefertigte Deutung. Was sie stattdessen brauchen, ist jemand, der wirklich zuhört, zusammenfasst, was er gehört hat, und ihnen damit ihre eigenen Gefühle und Bedürfnisse ins Bewusstsein hebt. Umdeutungen, also die Möglichkeit, eine Erfahrung in einem neuen Licht zu sehen, wirken bei Hochsensiblen besonders stark, weil sie sie nicht oberflächlich annehmen, sondern durchdringen. Dasselbe gilt für alte Glaubenssätze wie „ich bin zu empfindlich“ oder „ich muss funktionieren“: Sie lösen sich nicht durch Argumente, sondern durch neue Perspektiven, für die es Zeit und Raum braucht.

Guten Tag Frau Quedenbaum, Sie haben mir, ohne es vielleicht zu wissen, allein dadurch geholfen, dass Sie mir zugehört haben und mir hilfreiche „Lösungen oder Umdeutungen“ angeboten haben. Das empfand ich als sehr angenehm. Es gibt offensichtlich nur wenige Menschen, die in der Lage sind, sich auf einen anderen einzustellen, ohne sich dabei selbst in den Vordergrund zu stellen. Dafür nochmals vielen Dank.

Christine Sedan

Sich auf einen anderen einzustellen, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen: Das ist eine Haltung, keine Technik. Sie lässt sich lernen, aber nur, wenn man an sich selbst arbeitet.

Der Coach selbst

Der vierte Unterschied ist der unbequemste, weil er den Coach betrifft und nicht den Kunden. Hochsensible Menschen spüren, ob ihr Gegenüber echt ist. Sie merken, wenn ein Coach seine eigene Überforderung wegdrückt, wenn er Nähe vermeidet oder wenn er hinter einer Methode verschwindet. Wer hochsensible Menschen begleiten will, muss den Umgang mit der eigenen Hochsensibilität oder der eigenen Sensibilität gefunden haben, Selbstreflexion als Handwerk verstehen, die spezifischen Bedürfnisse hochsensibler Menschen kennen und seine eigenen Themen bearbeitet haben. Sonst begegnet ihm im Coaching ständig ein Kunde, der ihn an sich selbst erinnert, und er wird ihn als schwierig erleben.

Deshalb bedeutet Coaching für Hochsensible für mich Begegnung auf Augenhöhe. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich auf dieser Seite von Kunden spreche und nicht von Klienten. Das ist Absicht. Ein Klient wird behandelt, ein Kunde begegnet mir auf Augenhöhe, und genau diese Haltung ist für mich die Grundlage des Coachings. Du bist der Experte für dein Leben. Ich bringe Handwerkszeug, Erfahrung und die Bereitschaft mit, dich achtsam so zu sehen, wie du bist, ohne dich in ein Standardprogramm zu stecken.

Wo Coaching endet

Ein guter Coach für Hochsensible kennt seine Grenze und benennt sie. Coaching ist keine Therapie und ersetzt sie nicht. Bei einer psychischen Erkrankung oder einem unverarbeiteten Trauma gehört die Behandlung in therapeutische Hände. Coaching setzt dort an, wo du gesund bist und dich weiterentwickeln möchtest. Wenn wir im Gespräch merken, dass du gerade etwas anderes brauchst, sage ich dir das. Das ist kein Scheitern, sondern Teil der Arbeit.

Auf einen Blick: Was ein Coaching für Hochsensible anders macht

Coaching für durchschnittlich SensibleTraumasensibles Coaching für Hochsensible
AusgangspunktDas Ziel und der PlanDer Zustand des Nervensystems, dann das Ziel
Tempo und MengeMehrere Methoden pro Sitzung, schnelle SchritteKleine Schritte, bewusste Pausen, Zeit zum Nachwirken
ZuhörenFragen, Aktivierung, KonfrontationZusammenfassen, Umdeuten, Raum für Bedeutung
Umgang mit TraumaWird meist nicht erkannt oder nicht berücksichtigtWird erkannt, von Hochsensibilität unterschieden, nicht behandelt, bei Bedarf weitergeleitet
Rolle des KörpersNebensacheVerlässlichster Wegweiser, körperorientierter Ansatz
Der CoachMethode im VordergrundEigene Sensibilität und eigene Themen bearbeitet, Begegnung auf Augenhöhe
Grenze zur TherapieOft unklarKlar benannt, in der ersten Sitzung geklärt

Und das ist erst der Anfang

Die Unterschiede auf dieser Seite sind die, die man von außen erkennen kann. In der Tiefe gibt es sehr viel mehr: wie sich Fragen für hochsensible Menschen anders stellen lassen, wie man Übererregung schon in den ersten Minuten einer Sitzung erkennt, wie sich Tempo, Sprache und Pausen an den einzelnen Menschen anpassen lassen, wie man mit hochsensiblen Kindern und ihren Eltern arbeitet, was extrovertierte Hochsensible anders brauchen als introvertierte, woran man in der Arbeit mit Hochsensiblen merkt, dass ein Trauma im Raum steht, und wie man als Coach selbst stabil bleibt, wenn man mit einem so feinen Instrument arbeitet. Das alles lässt sich nicht auf einer Webseite erklären. Man muss es erleben, üben und an sich selbst erfahren. Genau dafür habe ich meine Ausbildung zum HSP Coach aufgebaut.

Für dich als Kunde: So arbeite ich

Wenn du dich beim Lesen wiedererkannt hast, ist ein traumasensibles Coaching für Hochsensible vermutlich das Richtige für dich. Im Coaching geht es darum, die Persönlichkeitsmerkmale deiner Hochsensibilität zu erkennen und für dich nutzbar zu machen. Dabei entsteht in den Coaching-Sitzungen ein tiefes Verständnis für deine individuellen Bedürfnisse, auch für die, die dir im Moment noch gar nicht klar sind. Das ist ein enormer Schub für deine persönliche Entwicklung, weil du zum ersten Mal mit dir arbeitest statt gegen dich.

Du lernst, deine Gefühle und Bedürfnisse klarer wahrzunehmen, deine eigenen Grenzen zu setzen, deine Sensibilität als Stärke zu nutzen und deine Widerstandsfähigkeit, also deine Resilienz, im Alltag aufzubauen.

Ich arbeite im Einzelcoaching telefonisch, online per Zoom oder, wenn du in der Nähe von Salzhemmendorf bist, im Wald. Eine Sitzung dauert 60 Minuten und kostet 250 EUR inklusive Mehrwertsteuer. Wenn du mich vorher kennenlernen möchtest, hör in meinen Podcast hinein oder schau dir meine Videos auf meinem YouTube-Kanal an. Dort bekommst du ein gutes Bild davon, wie ich arbeite. Alles Weitere über mein Coaching, meine Haltung und die Erfahrungen meiner Kunden findest du auf der Seite Coaching für Hochsensible. Wenn du dir erst einmal selbst ein Bild machen möchtest, ist mein Onlinekurs Hochsensibilität erkennen und verstehen ein guter erster Schritt.

Für dich als angehender Coach: Die Ausbildung

Wenn du beim Lesen gedacht hast, genau so möchte ich arbeiten, dann ist meine Ausbildung zum HSP Coach für dich gemacht. Du bekommst tiefes Wissen über Hochsensibilität und Trauma, wissenschaftlich fundiert und unterfüttert mit meiner Erfahrung aus über zwanzig Jahren. Du lernst, wie du die Beziehung schaffst, die eine tiefgreifende Veränderung überhaupt erst möglich macht, und wie du mit den Persönlichkeitsmerkmalen der Hochsensibilität arbeitest, statt gegen sie. Du lernst, den Zustand des Nervensystems deines Kunden zu erkennen und daraus abzuleiten, was er gerade braucht. Du lernst, Auswirkungen der Hochsensibilität von Traumafolgen zu unterscheiden. Du bekommst Sicherheit im Tun, weil du erfährst, welche Coaching-Methoden bei Hochsensiblen wirken und was du wann und wie tun kannst. Und du lernst die Grenze zwischen Coaching und Therapie kennen und achten. Das Besondere: Du erlebst in der Ausbildung viele Hochsensible live mit ihren Themen und sammelst schon während der Ausbildung praktische Erfahrung in der Arbeit mit Hochsensiblen. Die Ausbildung läuft online in kleinen täglichen Einheiten über gut zweieinhalb Monate, mit wöchentlichen Live-Treffen und Beiträgen von zehn Gasttrainern. Alle Einzelheiten findest du auf der Seite Ausbildung zum HSP Coach.

Häufige Fragen

Hat Hochsensibilität etwas mit Trauma zu tun?

Hochsensibilität ist keine Traumafolge, sondern eine angeborene Veranlagung. Beides kann aber zusammen auftreten und sich ähnlich anfühlen. Weil hochsensible Menschen Erfahrungen tiefer verarbeiten, können belastende Erlebnisse bei ihnen stärker nachwirken. Deshalb lohnt sich der genaue Blick, ob es um die Veranlagung, um eine Verletzung oder um beides geht.

Was ist traumasensibles Coaching und für wen ist es geeignet?

Traumasensibles Coaching berücksichtigt, dass ein Mensch alte Verletzungen in sich tragen kann, auch wenn er nie eine Diagnose bekommen hat. Der Coach arbeitet ohne Druck und Konfrontation, achtet auf die Reaktionen des Körpers und lässt dem Kunden die Kontrolle über den Prozess. Geeignet ist es für hochsensible Menschen, die psychisch gesund sind und sich weiterentwickeln möchten, aber schnell überfordert sind oder in früheren Coachings das Gefühl hatten, es geht zu schnell.

Wie unterscheide ich Hochsensibilität von einem Trauma?

Vereinfacht gesagt: Die Hochsensibilität war schon immer da und zeigt sich in allen Lebensbereichen, auch in guten Zeiten. Traumafolgen entstehen nach belastenden Erfahrungen und tragen oft Angst, Schutzverhalten und ein starkes Kontrollbedürfnis in sich. Eine Tabelle mit den typischen Unterschieden findest du in meinem Beitrag Trauma und Hochsensibilität unterscheiden.

Welche Grenzen hat traumasensibles Coaching, und wann braucht es Therapie?

Coaching behandelt keine Traumata. Bei Flashbacks, dissoziativen Zuständen, Angststörungen, einer posttraumatischen Belastungsstörung oder einer anderen psychischen Erkrankung braucht es zuerst Therapie. Coaching setzt voraus, dass du psychisch gesund bist, dich selbst reflektieren kannst und bereit bist, dich mit deiner Situation auseinanderzusetzen. Im Zweifel klären wir das in der ersten Sitzung.

Woran erkenne ich, ob ein Coach Hochsensibilität wirklich versteht?

Frag ihn, wie er mit Überreizung in einer Sitzung umgeht, und ob er Hochsensibilität von Traumafolgen unterscheiden kann. Wer darauf keine klare Antwort hat, kennt das Thema nur vom Hörensagen. Ein gutes Zeichen ist auch, wenn der Coach selbst hochsensibel ist oder seine eigene Sensibilität bewusst reflektiert hat.

Was triggert hochsensible Menschen im Coaching?

Tempo, Druck und Konfrontation überfordern hochsensible Menschen, ebenso eine Atmosphäre, in der sie sich erklären müssen. Auch ein Coach, der seine eigene Unruhe nicht bemerkt, wirkt auf hochsensible Menschen wie ein zusätzlicher Reiz. Deshalb ist die Haltung des Coaches für Hochsensible wichtiger als jede einzelne Methode.

Kann ich als nicht hochsensibler Coach Hochsensible begleiten?

Ja, wenn du bereit bist, Hochsensibilität wirklich zu verstehen, deine eigene Wahrnehmung zu schulen und dich auf ein anderes Tempo einzulassen. Die Ausbildung zum HSP Coach vermittelt genau das. Wichtig ist weniger, ob du selbst hochsensibel bist, als ob du dir zutraust, an dir selbst zu arbeiten.

Über die Autorin

Sandra Quedenbaum ist Coach für hochsensible Menschen und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie begleitet seit über zwanzig Jahren hochsensible Menschen im Einzelcoaching, ist selbst hochsensibel und bildet seit sechzehn Jahren als Lehrtrainerin aus, unter anderem in ihrer Online-Ausbildung zum HSP Coach. Sie arbeitet telefonisch, online und in Salzhemmendorf im Weserbergland. Ihr Markenversprechen: Hochsensibel leicht leben.

E-Book Hochsensibilität verstehen von Sandra Quedenbaum, Vorschau auf Laptop, Tablet und Smartphone

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