Stark vereinfacht gibt es (nach Hans-Jürgen Eysenck) zwei Persönlichkeitstypen. Menschen mit einem starken Aufmerksamkeitssystem (mit BIS-Energie) oder einem Verhaltensaktivierungssystem (mit BAS-Energie). Diese Systeme werden hormonell gesteuert.
Menschen mit viel BAS-Energie (Verhaltensaktivierungssystem) zeigen sich neugierig, gehen auf Neues zu, sind mutig und haben eine starke Impulskraft.
Ihre evolutionäre Aufgabe ist es, neue Territorien zu erkunden und zu erobern. Neue Dinge auszuprobieren und das Revier und die Herde zu verteidigen.
Menschen mit viel BIS-Energie (Aufmerksamkeitssystem) sind:
- Beobachtend
- Reflektiert
- Eher langsam
- Vorsichtig
- Vorausschauend
- Gut darin, Unterschiede wahrzunehmen
- Sensibilisiert für Gefahren
- Empathisch
- Stark in der Sinneswahrnehmung
Was hat sich die Natur dabei gedacht?
Ihre evolutionäre Aufgabe ist es, Gefahren zu erkennen, um die „Herde“ zu schützen. Situationen, Tiere, Menschen und Dinge (z. B. Nahrungsmittel) auf Gefahren hin zu überprüfen und die anderen Stammesmitglieder zu beraten und zu warnen. Hochsensible haben eine hohe BIS-Energie.
Die Zusammenarbeit von Menschen mit Achtsamkeitssystem und Verhaltensaktivierungssystem sicherte den Fortbestand des Stammes.
Die eigene Mischung
Jeder Mensch trägt sowohl BIS- als auch BAS-Energie in sich.
Je nachdem, wie hoch die einzelnen Anteile sind, hat es Auswirkungen auf die Persönlichkeit.
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