Hochsensibel und die eigene Berufung finden

Inhaltsverzeichnis

Eine Notfallsanitäterin, die bei jedem Einsatz die Angst der Angehörigen spürt und trotzdem jeden Morgen wieder in den Rettungswagen steigt. Ein Polizist, der bei einer Streitschlichtung als Erster merkt, wann die Lage kippt. Eine Lehrerin an einer lauten Gesamtschule, die nach Unterrichtsschluss erschöpft ist und die trotzdem keinen anderen Beruf haben möchte. Auf den ersten Blick passt keiner dieser Berufe zu dem, was man über Hochsensibilität liest. Laut, hektisch, voller Konflikte und Verantwortung. Und doch gibt es hochsensible Menschen, die genau dort ihren Platz gefunden haben.

In meiner Arbeit habe ich solche Menschen immer wieder kennengelernt, zum Beispiel eine Köchin aus meinem Coaching und einen Teilnehmer meiner Ausbildung, der im Rettungsdienst arbeitete. Von beiden erzähle ich weiter unten.

Über die Berufung für Hochsensible wird meist so geschrieben, als gäbe es eine Liste ruhiger Berufe, aus der man nur den richtigen auswählen muss. In diesem Beitrag geht es um die andere Seite: um hochsensible Menschen, deren Berufung sie in reizintensive Berufe führt, warum das gut gehen kann und was sie brauchen, damit es auf Dauer gut geht. Ich lade dich ein, beim Lesen auf die Frage zu achten, was dich an deiner Arbeit trägt und was dich Kraft kostet. Schauen wir uns das der Reihe nach an.

Kurz gesagt: Eine Berufung ist eine Arbeit, die ein Mensch als sinnvoll und als Teil seiner Persönlichkeit erlebt. Für hochsensible Menschen, die nach der Psychologin Elaine Aron etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen, ist Sinn eine besonders starke Kraftquelle, weil sie Eindrücke tief verarbeiten. Deshalb können Hochsensible auch in Berufen aufblühen, die auf den ersten Blick nicht zu ihnen passen, etwa im Rettungsdienst, bei der Polizei, in der Schule oder auf der Bühne. Die Forschung zeigt aber auch die Kehrseite: Wer seine Arbeit als Berufung erlebt, ist eher bereit, Zeit, Geld und Gesundheit für sie zu opfern. Hochsensible brauchen in einer Berufung deshalb feste Erholung, klare Grenzen und eine Nische, die zu ihrer Art passt.

Was eine Berufung ist und was sie vom Beruf unterscheidet

Das Wort Berufung beschreibt eine Arbeit, die sich wie ein Ruf anfühlt: Man macht sie, weil sie einem wichtig ist und weil man darin etwas von sich selbst wiederfindet. Die Psychologin Amy Wrzesniewski und ihre Kollegen haben 1997 drei Arten beschrieben, wie Menschen ihre Arbeit erleben. Beim Job steht das Geld im Vordergrund, bei der Karriere der Aufstieg, bei der Berufung die erfüllende und nützliche Tätigkeit selbst. In ihrer Befragung von 196 Beschäftigten verteilten sich die drei Haltungen etwa gleichmäßig, und zwar quer durch alle Tätigkeiten. Auch in einer Gruppe von Verwaltungsassistenten gab es alle drei Haltungen.

Daraus folgt etwas Wichtiges für die Suche nach der eigenen Berufung: Berufung hängt weniger an der Berufsbezeichnung als an der Beziehung, die ein Mensch zu seiner Arbeit hat. Dieselbe Tätigkeit kann für den einen ein Job sein und für den anderen eine Berufung. Für hochsensible Menschen ist das eine gute Nachricht, denn die Frage lautet dann weniger „Welcher Beruf passt zu mir?“ und mehr „Wofür möchte ich meine Kraft einsetzen?“.

Warum Hochsensible ihrer Berufung auch in unerwartete Berufe folgen

Hochsensibilität ist ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, das Elaine Aron 1997 als Sensory Processing Sensitivity beschrieben hat. Eine hochsensible Person, im Englischen Highly Sensitive Person oder kurz HSP, verarbeitet Eindrücke tiefer, erfasst komplexe Zusammenhänge, ist schneller überreizt, erlebt Gefühle intensiver und bemerkt Feinheiten, die anderen entgehen. Diese tiefe Verarbeitung betrifft auch die Frage nach dem Sinn, und die Suche nach Sinn begleitet viele HSP durch ihr ganzes Berufsleben. Viele Hochsensible halten eine Arbeit, die ihnen sinnlos erscheint, schwerer aus als eine anstrengende Arbeit, die ihnen wichtig ist.

Dazu passt ein Befund aus der Forschung. Michael Pluess und Jay Belsky beschreiben mit dem Begriff Vantage Sensitivity, dass sensible Menschen stärker auf ihre Umgebung reagieren, im Schlechten wie im Guten. Eine belgische Studie mit gut 1.000 Beschäftigten hat 2019 gezeigt, dass sensible Beschäftigte bei hohen Anforderungen eher emotional erschöpft sind und bei guten Bedingungen wie Handlungsspielraum und Unterstützung stärker aufblühen. Sinn wirkt wie eine solche gute Bedingung. Er kann einen Teil der Belastung ausgleichen, die ein reizintensiver Beruf mit sich bringt.

Dazu kommt, dass die Stärken hochsensibler Menschen gerade in anspruchsvollen Berufen gebraucht werden. Einige Beispiele:

Rettungsdienst und Notaufnahme: Wer feine Veränderungen bei einem Patienten bemerkt, erkennt früh, wenn sich sein Zustand verschlechtert. Wer die Angst der Angehörigen spürt, findet die Worte, die sie beruhigen.

Polizei: Bei Einsätzen im Streit, bei häuslicher Gewalt oder bei Menschen in einer Krise zählt, wer die Stimmung früh liest und deeskalieren kann. Dazu gibt es bei der Polizei spezialisierte Bereiche wie Opferschutz oder Prävention.

Schule: Eine hochsensible Lehrerin bemerkt, welches Kind still leidet, und spürt, wann die Klasse eine Pause braucht. Genau diese Wahrnehmung macht die Lautstärke eines Schultags aber auch anstrengend.

Bühne und Musik: Das feine Gespür für das Publikum und für die eigene Ausdruckskraft ist auf der Bühne ein Vorteil, das Lampenfieber und die Erschöpfung danach sind die Kehrseite.

Pflege, Medizin und Hospiz: Die Nähe zu Krankheit und Tod ist für Hochsensible belastend. Für manche von ihnen ist gerade die Begleitung von Menschen in schweren Momenten der Kern ihrer Berufung.

Zwei Beispiele aus meiner Praxis zeigen, wie das aussehen kann. Eine Kundin aus meinem Coaching war Köchin. Sie liebte das Kochen so sehr, dass sie Hitze, Lautstärke und Hektik in der Küche mit Spaß und Genuss erlebte. Gleichzeitig sorgte sie zwischendurch immer wieder für Ruhepausen und für genügend Schlaf. Genau diese Verbindung aus Leidenschaft und Selbstfürsorge hat sie in ihrem Beruf gehalten.

Köchin mit weißer Mütze legt konzentriert ein Minzblatt auf ein Dessert mit Erdbeeren

Ein Teilnehmer meiner Ausbildung arbeitete im Rettungsdienst. Er wusste im Einsatz häufig instinktiv, worum es ging und was wichtig war, und konnte deshalb schneller angemessen handeln. Das erlebe ich bei vielen Hochsensiblen: In Akutsituationen sind sie oft sehr belastbar, und danach sind sie meistens völlig erschöpft. Auch für ihn war es deshalb sehr wichtig, für Ausgleich zu sorgen.

Die Kehrseite der Berufung: wenn Sinn zur Selbstausbeutung führt

Eine Berufung trägt, aber sie hat einen Preis. Die Organisationsforscher Stuart Bunderson und Jeffery Thompson haben 2009 Tierpfleger in Zoos untersucht, zuerst in Interviews und dann mit einer Befragung von Tierpflegern aus 157 Zoos in den USA und Kanada. Wer seine Arbeit als Berufung erlebte, fand darin viel Sinn und eine starke berufliche Identität. Dieselben Menschen waren aber auch eher bereit, Gehalt, Freizeit und eigenes Wohlbefinden für ihre Arbeit zu opfern, und sie erwarteten viel von ihrem Arbeitgeber. Die Autoren sprechen von einem zweischneidigen Schwert.

Für hochsensible Menschen ist diese Kehrseite besonders wichtig. Ihr Nervensystem verarbeitet die Reize eines Einsatzes, eines Schultags oder einer Nachtschicht auch dann, wenn sie die Arbeit lieben. Die Begeisterung überdeckt die Erschöpfung eine Weile, sie hebt sie aber nicht auf. Studien zeigen bei Hochsensiblen einen Zusammenhang mit Erschöpfung und Burn-out, vor allem bei hohen Anforderungen. Was dabei im Körper passiert, beschreibe ich im Beitrag Cortisol, Hochsensible und Dauerstress.

Dazu kommt ein Muster, das viele Hochsensible kennen: Wer etwas aus Überzeugung tut, fühlt sich schnell schuldig, wenn er Grenzen setzt. Die Kollegen brauchen einen, die Patienten, die Schüler. Gerade in einer Berufung ist es deshalb nötig, die eigene Belastung genauso ernst zu nehmen wie die Aufgabe.

Berufung oder Überforderung? Woran du den Unterschied erkennst

Nicht jeder anstrengende Beruf ist eine Berufung, und nicht jede Erschöpfung ist ein Zeichen, dass du am falschen Platz bist. Diese Unterschiede helfen bei der Einordnung:

Merkmal Eher Berufung Eher Überforderung oder Anpassung
Nach der ArbeitMüde, aber mit dem Gefühl, dass es sich gelohnt hatLeer, gereizt, ohne Sinn im Rückblick
Nach ErholungDie Kraft kommt nach freien Tagen zurückAuch der Urlaub reicht nicht mehr
BeweggrundDie Aufgabe selbst ist dir wichtigPflichtgefühl, Angst vor Enttäuschung, Erwartungen anderer
KörperAnspannung im Einsatz, Entspannung danachDauerhafte Anspannung, Schlafstörungen, Beschwerden ohne Befund
Blick nach vornDu möchtest dich in diesem Feld weiterentwickelnDu zählst die Tage bis zum Wochenende oder zur Rente

Wenn die rechte Spalte überwiegt, lohnt sich ein genauer Blick. Manchmal ist der Beruf der richtige und nur die Stelle, das Team oder die Menge der Arbeit passen nicht. Manchmal ist es an der Zeit, die Berufung in einer anderen Form zu leben.

Wie Hochsensible ihrer Berufung folgen und gesund bleiben

Wer als hochsensibler Mensch einen reizintensiven Beruf als Berufung lebt, braucht dafür einen bewussten Umgang mit den eigenen Kräften. Diese fünf Punkte helfen dabei.

1. Die eigene Nische im Beruf suchen

Fast jedes Berufsfeld hat ruhigere und lautere Bereiche. In der Pflege gibt es neben der Notaufnahme die Palliativstation oder die ambulante Pflege, bei der Polizei neben dem Streifendienst den Opferschutz, in der Musik neben großen Tourneen den Unterricht oder das Studio. Die Berufung bleibt dieselbe, die Reizmenge ändert sich.

2. Erholung fest einplanen

Nach einem Einsatz, einer Aufführung oder einem vollen Schultag braucht dein Nervensystem Zeit, um herunterzufahren. Plane diese Zeit wie einen Termin ein. Ein kurzes Ritual nach der Arbeit, ein Spaziergang, Stille im Auto auf dem Heimweg: Solche Übergänge helfen deinem Körper, den Arbeitstag abzuschließen. Wie du ein überreiztes Nervensystem beruhigst, beschreibe ich im Beitrag Hochsensible in der Überreizung.

3. Fremde Gefühle erkennen und abgeben

In helfenden Berufen nimmst du die Gefühle anderer Menschen auf. Das gehört zu deiner Stärke. Hilfreich ist, am Ende des Tages bewusst zu unterscheiden, welche Gefühle deine eigenen sind und welche du von anderen mitgenommen hast. Mehr dazu findest du im Beitrag Gefühle anderer spüren.

4. Austausch und Begleitung nutzen

Supervision, kollegiale Beratung oder ein fester Kreis von Menschen, mit denen du über belastende Erlebnisse sprechen kannst, entlasten. Viele Berufe mit hoher Verantwortung bieten solche Angebote an. Nutze sie, bevor du sie brauchst.

5. Grenzen als Teil der Berufung verstehen

Deine Berufung braucht dich auch in zehn Jahren noch. Eine Grenze, die du heute setzt, schützt genau das, was dir an deiner Arbeit wichtig ist. Ein Nein zur zusätzlichen Schicht ist deshalb ein Ja zu deinem Beruf.

Berufung finden als HSP: Fragen für die Berufswahl

Viele Hochsensible sind auf der Suche nach dem richtigen Platz in der Berufswelt, weil sie spüren, dass ihre jetzige Arbeit sie nicht erfüllt. Ob bei der ersten Berufswahl oder bei einer Veränderung mitten im Berufsleben: Um die eigene Berufung zu finden, helfen diese Fragen:

  • Bei welchen Tätigkeiten vergisst du die Zeit?
  • Welche Not in der Welt berührt dich so, dass du etwas dagegen tun möchtest?
  • Wofür fragen andere dich um Rat?
  • Was hast du als Kind gern gemacht, bevor du gelernt hast, was „vernünftig“ ist?
  • Bei welcher Arbeit bist du am Abend müde und trotzdem zufrieden?
Junge Frau blickt nachdenklich nach oben, um ihren Kopf herum gezeichnete Fragezeichen

Die Antworten führen nicht immer zu einem neuen Beruf. Manchmal zeigen sie, dass du deine Berufung schon lebst und nur die Bedingungen ändern solltest. Welche Stärken Hochsensible im Arbeitsleben mitbringen und welche Berufe und Bedingungen häufig passen, beschreibe ich im Beitrag Hochsensibilität im Beruf. Im deutschsprachigen Raum hat Luca Rohleder zum Thema Hochsensibilität und Berufung 2015 das Buch „Die Berufung für Hochsensible“ (Affiliate-Link*) veröffentlicht, das mit einem eigenen psychologischen Modell arbeitet.

*Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link bei Amazon kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Wenn du vor einer Entscheidung stehst, ob du in deinem Beruf bleibst, eine Nische suchst oder neu anfängst, ist ein persönliches Gespräch oft der schnellere Weg. Im Coaching für Hochsensible schauen wir gemeinsam auf deine Stärken, deine Belastungen und das, was dich trägt. Wer den Umgang mit Stress im Alltag Schritt für Schritt lernen möchte, findet im Onlinekurs Live Up: Stressmanagement für Hochsensible 18 Module dazu.

Deine Feinfühligkeit gehört in die Welt, auch an Orte, an denen man sie nicht erwartet. Wer seine Hochsensibilität als Stärke versteht, findet in einer Berufung die Grundlage für ein erfülltes Leben. Mit gut gesetzten Grenzen und genug Erholung kann deine Berufung dich viele Jahre tragen.

Häufige Fragen zur Berufung für Hochsensible

Was ist eine Berufung?

Eine Berufung ist eine Arbeit, die ein Mensch als sinnvoll, nützlich und als Teil seiner Persönlichkeit erlebt. Die Forschung unterscheidet drei Haltungen zur Arbeit: Job, Karriere und Berufung. Ob eine Tätigkeit eine Berufung ist, hängt mehr von der inneren Haltung ab als von der Berufsbezeichnung.

Welche Berufe passen zu Hochsensiblen?

Es gibt keinen Beruf, der für alle Hochsensiblen passt. Häufig passen Berufe, in denen Gründlichkeit, Einfühlungsvermögen, Kreativität oder vorausschauendes Denken gefragt sind. Wenn ein Beruf eine echte Berufung ist, können Hochsensible auch in reizintensiven Feldern wie Rettungsdienst, Polizei, Schule oder Bühne gut arbeiten, sofern sie auf Erholung und Grenzen achten.

Können Hochsensible Polizist, Notfallsanitäter oder Lehrer werden?

Ja. Hochsensibilität schließt keinen Beruf aus. Das feine Gespür für Stimmungen ist in diesen Berufen sogar hilfreich. Wichtig sind eine Nische, die zur eigenen Belastbarkeit passt, feste Erholungszeiten und Austausch über belastende Erlebnisse.

Ist Hochsensibilität ein Grund für Arbeitsunfähigkeit?

Nein. Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal und keine Krankheit. Wenn aus Dauerbelastung eine Erschöpfung, ein Burn-out oder eine andere Erkrankung entsteht, beurteilt ein Arzt die Arbeitsfähigkeit.

Ist Hochsensibilität wissenschaftlich anerkannt?

Hochsensibilität wird seit den 1990er Jahren unter dem Begriff Sensory Processing Sensitivity erforscht, mit Fragebögen, Zwillingsstudien und Untersuchungen der Hirnaktivität. Eine medizinische Diagnose ist sie nicht, sie steht in keinem Diagnosehandbuch. Sie gilt als Persönlichkeitsmerkmal.

Wie finde ich als Hochsensibler meine Berufung?

Achte darauf, bei welchen Tätigkeiten du die Zeit vergisst, wofür andere dich um Rat fragen und welche Themen dich so berühren, dass du etwas bewegen möchtest. Oft zeigt sich die Berufung in einem Thema, das in verschiedenen Berufen gelebt werden kann.

Wann sollte ich trotz Berufung den Beruf wechseln?

Wenn deine Kraft auch nach längerer Erholung nicht zurückkommt, wenn dein Körper dauerhaft Warnsignale sendet oder wenn du nur noch aus Pflichtgefühl weitermachst, ist es Zeit für eine Veränderung. Oft reicht ein Wechsel innerhalb des Berufsfelds, zum Beispiel in einen ruhigeren Bereich.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Aron, E. N. und Aron, A. (1997): Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology, 73(2), 345 bis 368.
  • Wrzesniewski, A., McCauley, C., Rozin, P. und Schwartz, B. (1997): Jobs, careers, and callings: People’s relations to their work. Journal of Research in Personality, 31(1), 21 bis 33.
  • Bunderson, J. S. und Thompson, J. A. (2009): The call of the wild: Zookeepers, callings, and the double-edged sword of deeply meaningful work. Administrative Science Quarterly, 54(1), 32 bis 57.
  • Pluess, M. und Belsky, J. (2013): Vantage sensitivity: Individual differences in response to positive experiences. Psychological Bulletin, 139(4), 901 bis 916.
  • Vander Elst, T., Sercu, M., Van den Broeck, A., Van Hoof, E., Baillien, E. und Godderis, L. (2019): Who is more susceptible to job stressors and resources? Sensory-processing sensitivity as a personal resource and vulnerability factor. PLOS ONE, 14(11), e0225103.
  • Golonka, K. und Gulla, B. (2021): Individual differences and susceptibility to burnout syndrome: Sensory processing sensitivity and its relation to exhaustion and disengagement. Frontiers in Psychology, 12, 751350.
  • Rohleder, L. (2015): Die Berufung für Hochsensible. Wie feinfühlige Menschen besser loslassen, ihr Urvertrauen stärken und berufliche Erfüllung finden können. dielus edition.

Über die Autorin

Sandra Quedenbaum arbeitet seit über zwanzig Jahren mit hochsensiblen Menschen und ist selbst hochsensibel. Sie ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, Coach und Lehrtrainerin, bildet seit fast 20 Jahren aus und begleitet hochsensible Menschen im Coaching und in Online-Kursen dabei, ihre Berufung so zu leben, dass sie zu ihrer Veranlagung passt.

E-Book Hochsensibilität verstehen von Sandra Quedenbaum, Vorschau auf Laptop, Tablet und Smartphone

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